Zwei neue Chemieprojekte der WiN Emscher-Lippe GmbH sind gestartet.
Wie der Aufsichtsratsvorsitzende, Herr Dr. Ingo Westen, mitteilt, sind die Zuwendungsbescheide für die beiden Projekte beim Geschäftsführer der WiN, Bernd Groß, eingegangen. „Die Teilnahme der WiN Emscher-Lippe GmbH am Förderwettbewerb „CheK.NRW2007“ des Landes Nordrhein-Westfalen hat sich für die Region gelohnt“, so der Geschäftsführer Bernd Groß. Mit den bewilligten Fördergeldern ist die Finanzierung der beiden Chemie-Projekte „Netzwerk Oberfläche“ und „Polymernetzwerk“ für die nächsten drei Jahre gesichert. Zusätzlich zu den Fördergeldern der EU und des Landes NRW tragen die Gesellschafter der WiN (Kommunen des Kreises Recklinghausen, Bottrop und Gelsenkirchen sowie 29 weitere private Gesellschafter) mit 318.000 Euro zur Finanzierung der Projekte bei. Zu den zentralen Aufgaben dieser wichtigen und für den Chemiestandort Emscher-Lippe bzw. Ruhrgebiet zukunftsweisenden Projekte zählt die Stärkung der Region als bundesweit führender Standort der chemischen Industrie.
Die WiN Emscher-Lippe GmbH konnte im Rahmen der Projekte mit der promovierten Chemikerin Dr. Kirsten Föcker und der Dipl. Geografin Katharina Kihm als Projektmitarbeiterinnen sowie dem industrieerfahrenen Projektleiter Dr. Marco Bastian drei neue Positionen besetzen. Damit steht der Region ein auf die vielfältigen Aufgaben optimal abgestimmtes Team zur Verfügung.
Das Team wird in Zusammenarbeit mit der ChemSite-Initiative verstärkt Kooperationen zwischen Industrie, Dienstleistern, Hochschulen und Universitäten in der Region anstoßen und begleiten. Zudem legt es besonderen Fokus auf die Mitarbeit bei der Entwicklung des landesweiten „Netzwerkes Oberfläche“ und der Zusammenarbeit mit dem Landescluster „Kunststoffland NRW“. Ziel ist es, durch gezielte Netzwerkarbeit, Informationsbereitstellung und –vermittlung sowie durch Basisarbeit in wichtigen Schwerpunktthemen die Innovations- und Wirtschaftskraft der regionalen Industrie zu stärken und nachhaltig auf die Zukunft auszurichten.
Beide Projekte sind übergreifend über die gesamte Wertschöpfungskette angelegt. Das bedeutet, dass neben der chemischen Industrie auch andere wichtige Branchen der heimischen Industrie mit einbezogen werden. Von Rohstoffherstellern, der Kunststoff-, Lack- und Farbenindustrie bis hin zu Unternehmen der jeweiligen Absatzmärkte wie Lackierbetriebe, Druckereien, Kunststoffverarbeiter aber auch deren Dienstleister und Anlagenbauer sollen sich in den Clustern wiederfinden.
Das Projektteam wird in den nächsten Wochen und Monaten gezielt auf Unternehmen zugehen. Gleichzeitig können sich am Thema interessierte Unternehmen auch direkt mit Herrn Dr. Bastian von der WiN Emscher-Lippe GmbH in Verbindung setzen.
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Quelle: WiN Emscher-Lippe GmbH
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