An der Diskussion beteiligten sich neben Josef Hovenjürgen (CDU, Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW) die wirtschaftspolitischen Sprecher ihrer Fraktionen André Stinka (SPD, MdL), Jan Matzoll (Grüne, MdL) und Dietmar Brockes (FDP, MdL) sowie Evonik-Personalvorstand Thomas Wessel neben zahlreichen Vertretern der ChemSite-Mitglieder.
Nach einem Anfangsimpuls von Thomas Wessel, in dem er die Bedeutung von ChemSite e.V. als Standortinitiative sowie die Bedeutung der Verbundwirtschaft erläuterte, erfolgte im Anschluss eine sehr offene und gewinnbringende Diskussion aller Teilnehmer*innen.
Als wichtigste Erkenntnisse und Ergebnisse nehmen wir mit:
- Der Abbau von Bürokratie, die Beschleunigung von Genehmigungsverfahren, die Bereitstellung von moderner Infrastruktur sowie eine sichere und bezahlbare Energieversorgung sind essenziell für die Zukunft der industriellen Wertschöpfung
- Die Politik muss Planungssicherheit und Nachhaltigkeit in der Regulatorik und Förderlandschaft garantieren.
- Wasserstoff spielt eine zentrale Rolle bei der Transformation der Branche, der Wasserstoffhochlauf muss daher schnellstmöglich erfolgen
- Die deutsche Chemieindustrie braucht Entwicklungsperspektiven und ein industriepolitisches Bekenntnis seitens der Politik, denn sie ist die Basis für die gesamte deutsche Industrie
- Die aktuellen geopolitischen Herausforderungen sowie der globale Wettbewerb lassen sich nur in starken Verbundstrukturen sowie mit der gemeinsamen Anstrengung aller Akteure bestehen
- Die Verbundstrukturen der Emscher-Lippe-Region sowie ChemSite e.V. als Plattform von industriellen und kommunalen Akteuren sind ein echtes Pfund der Region, das es zu nutzen gilt, denn: „Bei uns stimmt die Chemie“