Für die 61. Wettbewerbsrunde von Jugend forscht haben sich deutschlandweit
11 327 junge MINT-Talente mit 6.302 Projekten angemeldet – das sind +638
Projekte bzw. +11,3 % gegenüber 2025. Der Mädchenanteil liegt bei 40,9 %
und damit den zweithöchsten Wert seit Bestehen des Wettbewerbs. Das
Wettbewerbsjahr 2026 steht unter dem Motto „Maximale Perspektive“. Das
Bundesfinale findet vom 28. bis 31. Mai 2026 am Stammsitz der Schaeffler
AG in Herzogenaurach statt.
In der aktuellen Wettbewerbsrunde melden elf Bundesländer Zuwächse bei
den Anmeldezahlen: Schleswig-Holstein führt mit einer Steigerungsrate von
69,3 %, gefolgt von Niedersachsen mit 19,6 % und Bayern mit 19,0 %.
Der Favorit unter den Fachgebieten ist wie in den vergangenen Jahren die
Biologie mit 23,6 % aller angemeldeten Jungforschenden; es folgen Technik
(18,2 %) und Chemie (16,3 %). Der Mädchenanteil liegt 2026 bei 40,9 % und
erreicht damit den zweithöchsten Wert seit Gründung.
Die Jungforscher:innen treten ab Ende Januar 2026 zunächst bei einem
Regionalwettbewerb in der Nähe ihres Heimatortes an. Der
Regionalwettbewerb in Marl findet am 20. Februar 2026 im
Feierabendhaus statt. Insgesamt werden 102 Jungforscher:innen ihre 51
Projekte (21 x Jugend forscht; 30 x Jugend forscht junior (ehemals „Schüler
experimentieren“) der Jury und der Öffentlichkeit präsentieren.
Ab 7:30 Uhr sind die Teilnehmenden eingeladen, ihre Projekte in den
Ausstellungsflächen aufzubauen und sich auf die Jurybesuche vorzubereiten.
Diese wird in intensiven Gesprächen den Jungforscher:innen „auf den Zahn
fühlen“ und anschließend die Projekte bewerten.
Ab 10:45 Uhr ist die
Öffentlichkeit (Familienmitglieder, Freunde und Interessierte) eingeladen, die
Projekte vor Ort zu besichtigen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
„Während sich die Jury berät, möchten wir den Jungforscher:innen die Chance
geben, ganz unmittelbar in unsere Arbeitswelt hineinzuschauen. Ein Besuch der
Verbundausbildung im Chemiepark Marl zeigt viel besser als jedes Infoblatt, wie
vielfältig und spannend die Ausbildungsberufe an unserem Standort sind. Die
Nähe zum Werk ist dabei ein echter Vorteil – wir können den jungen
MINT-Talenten direkt vor Ort zeigen, welche Möglichkeiten sich ihnen bei uns
eröffnen“, so Hannah Böckmann, People Team | Recruiting (Orbia Vestolit).
Ab 15:00 Uhr startet im Informationscenter (IC) die Feierstunde mit den
Preisverleihungen. Alle Projekte und Jungforscher:innen werden geehrt und
die Sieger der Fachgebiete in den Sparten Jugend forscht und Jugend forscht
junior gekürt. Auch hier ist die Öffentlichkeit herzlich eingeladen.
Die besten Nachwuchswissenschaftler:innen qualifizieren sich für den
Landeswettbewerb Jugend forscht Nordrhein-Westfalen, der vom 17. bis 19.
März 2026 an der Ruhr-Universität Bochum stattfindet (Ausrichtung im
jährlichen Wechsel durch Bayer AG, Henkel AG & Co. KGaA und RUB).
Ihre Ansprechperson
Daniel Verhoeven
Global Director of Communications
Orbia Polymer Solutions (Vestolit)
Telefon
+49 2365 9549-352
eMail: daniel.verhoeven@orbia.com
Den Abschluss der Wettbewerbsrunde bildet das 61. Bundesfinale Jugend
forscht vom 28. bis 31. Mai 2026 in Herzogenaurach – gemeinsam ausgerichtet
von der Schaeffler AG als Bundespate und der Stiftung Jugend forscht e. V..
Für Regionalsiegerinnen und Regionalsieger in der Sparte „Jugend forscht
junior“ (ehemals „Schüler experimentieren“) gibt es in einigen Bundesländern
einen eigenen Landeswettbewerb als höchste Ebene. In NRW findet der
Landeswettbewerb Jugend forscht junior am 9. Mai 2026 in Essen
(Westenergie, E.ON-Gebäude, Brüsseler Platz 1) statt.
STIMMEN ZUM REGIONALWETTBEWERB MARL
„Wir freuen uns so sehr, dass es endlich losgeht. Nach der intensiven
Vorbereitungsphase ist es ein besonderes Erlebnis, unsere
Nachwuchsforschenden heute persönlich im Feierabendhaus begrüßen zu
dürfen. Besonders schön ist zu sehen, wie viele Mädchen und junge Frauen mit
ihren Ideen antreten – der Forschergeist wird spürbar vielfältiger und das erfüllt
mich mit großer Freude“, so die Wettbewerbsleiterin Miriam Nagel vom Hans-
Böckler-Berufskolleg in Marl.
„Der Jugend forscht Wettbewerb eröffnet jungen Menschen eine wunderbare
Chance, ihre Talente und ihre Begeisterung für Mathematik, Informatik,
Naturwissenschaften und Technik zu zeigen. Es ist uns ein Herzensanliegen,
möglichst viele dieser jungen Ideenfinder auf ihrem Weg zu unterstützen und
sie für eine MINT-Ausbildung oder ein entsprechendes Studium zu begeistern.
Ihre Neugier und ihr Engagement sind der Motor für die Innovationen von
morgen“, teilt Daniel Werminhaus (Patenbeauftragter, Orbia Vestolit)
begeistert mit.
„Auf Regional-, Landes- und Bundesebene werden die 130
Wettbewerbsveranstaltungen dieses Jahr von insgesamt 186 Unternehmen
sowie öffentlichen und privaten Institutionen ausgerichtet“, sagt Dr. Jennifer
Plath, Vorständin der Stiftung Jugend forscht e. V. „Mit dieser
gemeinschaftlichen Unterstützungsleistung im Rahmen der größten öffentlichprivaten
Partnerschaft ihrer Art in Deutschland ermöglichen sie die bundesweite
Durchführung des Wettbewerbs. Das Engagement unserer Partner aus
Wirtschaft und Wissenschaft, das weit über Sponsoring hinausgeht, bildet seit
60 Jahren das organisatorische Rückgrat von Jugend forscht und ist zugleich
ein wichtiger Beitrag zur MINT-Nachwuchsförderung in der Bundesrepublik.
Dabei entwickelt sich das Partnernetzwerk kontinuierlich weiter und bietet
Raum für weitere Unternehmen und Institutionen, die sich gemeinsam mit uns
für die Förderung junger Talente engagieren möchten.“
Daniel Verhoeven, Leiter der Unternehmenskommunikation, Orbia
Vestolit: „Der Regionalwettbewerb Marl wird seit 1969 von Unternehmen im
Chemiepark Marl ausgerichtet. Wir haben im Jahr 2014 den Staffelstab für die
Veranstaltungen von Evonik übernommen und richten seit 2015 den
Wettbewerb aus. Ziel ist es, Jugendliche für Mathematik, Informatik,
Naturwissenschaften und Technik zu begeistern, Talente zu finden und zu
fördern.“
ABLAUFPLAN
Freitag, 20. Februar 2026
Feierabendhaus, Lipper Weg 201, 45772 Marl
07:30 – 09:00 Uhr Aufbau der Projekte & Sicherheitsrundgang
09:00 – 10:45 Uhr Besichtigung der Projekte durch die Jury
10:45 – 12:00 Uhr Besichtigung der Projekte für Öffentlichkeit & Presse
12:00 – 13:00 Uhr Mittagessen
13:00 – 15:00 Uhr Besichtigung Ausbildung für Jungforscherinnen & Jungforscher
15:00 – 17:30 Uhr Preisverleihung im Informationscenter (IC) am Feierabendhaus
(öffentlich)


